Das Fahrrad feiert 200. Geburtstag

Anfang des 19 Jahrhunderts hatte Karl Freiherr von Drais die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt. Seine Erfindung für ein Muskelkraftvehikel entstand, weil der Unterhalt des günstigsten Transportmittels Pferd, durch Hafermissernten sehr teuer im Unterhalt wurden. Dazu kam ein Vulkanausbruch im Jahr 1815, der Eiseskälte über das Land brachte und zu einer der wohl schlimmsten Hungersnöte des Jahrhunderts durch Missernten wurde. Sogar die Pferde wurden verzehrt, um nicht verhungern zu müssen. Herr von Drais suchte demnach nach einer günstigen Transportalternative und erfand seine Laufmaschine, welche man später Draisine und Velocipede nannte. Ein Längsbalken mit Sattel und Rädern an beiden Enden und das hintereinander. Zudem war das Vorderrad beweglich und lenkbar. Man stieß sich mit den Füßen ab und ließ sich rollen. Die ganze Holzkonstruktion war nicht schwerer als 20 Kilogramm, etwa das Gewicht eines einfachen modernen heutigen Tourenrades. Drais stellte seine Erfindung vor und die Draisine erlebte einen Siegeszug. Jedoch normalisierte sich ab Mitte 1817 das Klima und Pferdebestände und Dampffahrzeuge begannen sich wieder durchzusetzen. Durch private Umstände starb Drais verarmt und sollte nicht mehr erleben, daß seine Erfindung rund 50 Jahre später zum Welterfolg wurde. Das Rad wurde für den Spaß an Bewegung entdeckt und im Jahr 1861 erfand man den Pedalantrieb. So gab es  innerhalb  weniger Jahre Millionen von Fahrrädern. Heute gibt es in Deutschland rund 81 Millionen.

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