Hercules S-Pedelec mit Trapezrahmen in Grau mit bosch Motor uns shimano Kettenschaltung

HERCULES Futura

3799.-
Verfügbarkeit: sofort verfügbar

Das Pedelec, von dem Sie bislang träumten, wurde soeben vom neuen “Hercules Futura” überholt! Mit jeder Menge Leistung, Drehmoment und Geschwindigkeit ist es ein Garant für den ultimativen Fahrspaß. Von elegant bis sportlich, mit diesem S-Pedelec mit komplett neuester Technik und besten Materialien, sind Sie in der Königsklasse angekommen. Die Elektro-Gewalt des Bosch-Mittelmotors beschleunigt in Sekunden das schnelle Pedelec auf 45 km/h. Für richtige Verzögerung sorgen die brachialen Kräfte der „Tektro“ Scheibenbremse. Sie sind sehr gut dosierbar und bringen Sie sicher zum Stopp. Die auf Speed ausgelegte Federgabel macht das schnelle Fahren komfortabel und durch besseren Bodenkontakt noch sicherer. NEED FOR SPEED ist beim “Hercules Futura” Speed Pedelec Programm.

Volle Straßen, überfüllte (S-)Bahnen und Busse. Es ist eine interessante Alternative zum Auto und Öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Elektrofahrrad der Power-Klasse “Hercules Futura spart Geld, Zeit und Nerven. Damit fahren Sie zur Arbeit und zu Terminen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 Stundenkilometern, was exakt der Auto-Durchschnittsgeschwindigkeit in unserer Städten entspricht. Sie fahren nicht nur ökologischer und ökonomischer, weil sie Benzinkosten sparen und das Klima schützen, sondern Sie bewegen sich an der frischen Luft, was Ihrer Gesundheit zugute kommt. Dank einer Versicherungspflicht (Versicherungskennzeichen) können Sie Ihr S-Pedelec günstig (Voll/Teilkasko) gegen Diebstahl versichern. Spezielle Fahrradversicherung mit Fahrraddiebstahlversicherung sind im normalfall deutlich teurer.

>>>Fahrrad ausgestattet mit 400Wh Akku. Auch mit 500Wh Akku erhältlich +200€

Merkmale des E Bikes

Bosch Performance Line Speed Antriebssystem:

Leistung nominell: 350 Watt
Leistung max.: 500 Watt
Reichweite: bis 170 Km

>>mehr Infos: siehe Motoren-Info

Graue Federgabel von Suntour

Luft Federgabel:

Unserer Meinung nach nicht mehr weg zu denken. Sie federt bei schlechtem Straßenzustand oder auf Schotterpisten und Trampelpfaden die Fahrbahnstöße ab, die sonst über den Lenker auf Arme und Schultern übertragen werden. Das Radfahren wird auf unebenem Untergrund komfortabler, noch dazu haben sie höhere Sicherheit durch besseren Bodenkontakt des Reifens. Dazu haben Sie bei längeren Strecken nicht mehr so schnell Ermüdungen und Schmerzen.

XT Schaltwerk:

Beim Shimano XT Schaltwerk steht in erster Linie das leichte Gewicht im Vordergrund.Für einen präzisen und leichten Gangwechsel und besonders gutes Schaltverhalten sorgen kürzere Schaltvorgänge. Dank hochwertiger Materialien ist es in Haltbarkeit und Verarbeitungsqualität fast nicht zu überbieten. Wer viele Kilometer im Jahr fährt, auch gerne bergige Touren, der ist mit der XT am besten unterwegs !

“Ergon” Griffe:

Haben Sie taube Finger,  schmerzende Hände und Unterarme , oder verspannte Schultern beim Fahrradfahren ? Ursachen dieser Beschwerden sind zu hoher Druck auf die empfindlichen Bereiche der Innenhand und eine Fehlstellung  der Hand . Dank anatomisch optimaler Form sorgen”Ergon” Griffe für 100% Kontaktfläche im Vergleich zu runden Griffen ! Sie sorgen für bessere Druckverteilung und entlasten Hände , Arme und Schultern !

SKID PLATE:

Wenn es im Gelände richtig zur Sache geht, sollten die wertvollen und teure Teile bestens geschützt sein. Was der Unterbodenschutz für Jeep & Co ist, ist die SKID PLATE für das Hercules. Der robuste Alu Schutz des Antriebs, sieht optisch nicht nur super aus, sondern verhindert Beschädigungen durch Steinschlag und Aufsetzer.

“i-Rack” Fahrradgepäckträger als cleveres Transportsystem:

Der “i-Rack” verbindet Körbe, Taschen und andere Behälter mit dem Gepäckträger. Einfach das Zubehör (Korb,Tasche…)  auf den Gepäckträger aufsetzen und leicht nach vorne schieben . Das Zubehör rastet mit einem “Klick” im Gepäckträger ein. Drückt man den roten Auslösehebel , kann das Zubehör (Korb, Tasche,..) mit einem Griff einfach vom Gepäckträger wieder getrennt werden. Schnell und praktisch !

Schwalbe Energizer Plus:

Kennen Sie dass Sie Ihr Fahrrad nach Hause schieben mussten – weil es einen Platten hatte!  Die Lösung ist ein Pannenschutz. Er besteht aus einer zusätzlichen Schicht/Gewebelage, die in die Lauffläche des Reifen eingearbeitet ist. Dieser verhindert das Eindringen kleinerer Fremdkörper wie z.B. Glasscherben.

Tektro hydraulische Scheibenbremsen:

Bei einem Elektrorad sind (aufgrund der höheren Durchschnittsgeschwindigkeit und des etwas höheren Gewichts) hydraulische Bremsen unserer Meinung nach Pflicht. Der Königsweg sind die hydraulischen Scheibenbremsen. Sie haben ein gleichmäßigeres und besseres Bremsverhalten (gerade bei Nässe packen sie genauso kraftvoll zu). Die Bremsbeläge sind selbstnachstellend und halten auch deutlich länger als bei konventionelle Bremsen. Die Wartung ist sehr gering, da die Bremsen mit Hydrauliköl betrieben werden und nicht über ein Stahlseil, welches oft einfriert und einrostet. Aus diesen Gründen ist die Scheibenbremse eine ganz klare Empfehlung von uns.

Extrem heller 205 Lumen LED Scheinwerfer:

Sie fahren im Dunkeln und plötzlich taucht ein Hinderniss vor Ihnen auf, das Sie nicht rechtzeitig erkennen konnten. Eine böse Überraschung ! Die Lösung: Ein 205 Lumen LED-Scheinwerfer ! Er leuchtet sehr viel heller als gesetzlich gefordert. Durch die hohe Lichtintensität können Gegen-stände und Gefahren schon früher erkannt werden, gleichzeitig wird aber auch der Fahrradfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern deutlich besser wahrgenommen. Mit der Standlichtfunktion werden Sie selbst im Stand, z.B. an einer Ampel noch von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen.

Irrtümer vorbehalten. Keine Haftung für fehlerhafte Beschreibung

Bosch Antriebssystem

Bosch ist ein Antriebssystem für alle, die eBikes als die moderne Art der Fortbewegung erkannt haben. Jeder, der Aktivität und Gemütlichkeit verbinden will und gerne an der frischen Luft ist, findet in der Active Line den idealen Begleiter. Effizienz, Ergonomie, Design und Hightech greifen nahtlos und perfekt abgestimmt ineinander. Aus 1000 Sensor messungen pro Sekunde berechnet der Antrieb das optimale Fahrverhalten und sorgt für eine perfekt dosierte Unterstützung bei jedem Tritt. Der über sichtliche Bordcomputer Intuvia verfügt über ein gut lesbares Display. Er lässt sich über das separat am Lenker sitzende Bedienelement intuitiv bedienen. Ein USB-Port ermöglicht das Aufladen von externer Hardware wie Smartphone oder MP3-Player und bildet zukünftig auch die Schnittstelle zum Web.

Bosch Performance Speed Line

 

Bosch Performance Speed Line Motor:

Leistung nominell: 350 Watt
Leistung max.: 500 Watt
Unterstützungssufen: Turbo 275%/Sport 190%/Tour 120/Eco 50%
Drehmoment(Nm): Turbo 63/Sport 55/Tour50/Eco40
Anfahrverhalten: Sportlich
Sensorik: über Drehmoment, Geschwindigkeit und Trittfrequenz

Bosch Performance 400 Wh Akku:

Spanngung: 36 Volt
Kapazität: 11 Ah
Energiegehalt: 400 Wh
Ladezeit 3,5 Std.
Ladezyklen 500 (nach2 Jahren Garantiert noch 65%)
Gewicht 2,6 kg
Reichweite (max) Turbo 35km/Sport 40km/Tour 60km/Eco 75km

(Optional für 200.- Aufpreis erhältlich)

Bosch Performance 500 Wh Akku:

Spanngung: 36 Volt
Kapazität: 13,4 Ah
Energiegehalt: 500 Wh
Ladezeit 4,5 Std.
Ladezyklen 500 (nach 2 Jahren Garantiert noch 65%)
Gewicht 2,6 kg
Reichweite (max) Turbo 40km/Sport 50km/Tour 60km/Eco 95km

Bosch Intuvia Display:

Intuvia LCD Display mit Hintergrundbeleuchtung, mit 4 Tasten für Reset,
Information, Licht und ON/OFF.
Funktionen: Aktuelle Geschwindigkeit, Restreichweite, Durschnitts und
Maximalgeschwindigkeit, Gesamtkilometer, Tageskilometer, Fahrzeit und
Uhrzeit, Anzeige der 4 Unterstützungsstufen, Unterstützungsleistung, Akku
Kapazität. Das Display verfügt über USB Micro A+B und einer Anfahrhilfe

Bildquelle: Bosch GmbH

Irrtümer vorbehalten. Keine Haftung für fehlerhafte Beschreibung

Hercules Futura 45 (2017) – Erfahrungsbericht

So, die ersten knapp tausend Kilometer sind geschafft – viel schneller, als ich dachte, und das im doppelten Wortsinn: erstens hat es nur ein paar Monate gedauert, weil ich viele Strecken mit dem Rad zurücklege, für die ich vorher eben doch das Auto genommen habe. Und zweitens – nun ja, schneller ist man halt auch unterwegs. Zeit für ein kleines Zwischen-Fazit.

Vorweg zu den Rahmenbedingungen: für mich ist das Futura in erster Linie ein Pendlerfahrzeug. Die Strecke zum Büro ist ca. 10 km lang und weitgehend eben. Gefahren wird bei jedem Wetter.

Erster Eindruck
Man kauft so ein Fahrzeug primär für einen bestimmten Zweck, das Aussehen sollte zweitrangig sein. Aber … na ja, wie das halt so ist: das Auge isst mit. Das 2017-er Futura ist durch den nach oben gedrehten Motor m.E. optisch deutlich gefälliger als die älteren Modelle, und auch das ganze Rad sieht optisch immer noch aus wie ein Fahrrad. Weder erinnert es an ein Moped, noch an die doch eher angeklebten Motorblöcke der ersten Generationen von E-Bikes. Es tut sich was bei den Herstellern. Jetzt den Akku noch langgezogen und etwas mehr ins Unterrohr integriert, das wäre es – doch das müssen jetzt andere ausprobieren, denn ich hoffe, das Futura zehn Jahre oder länger zu fahren.

Handling und Komfort
Man muss nicht drum herum reden: das Rad ist mit gut 28 kg vergleichsweise schwer. Davon gehen 3,9 kg zulasten des 350 W Motors, noch mal 2,7 kg wiegt der 500 Wh Akku. Bleiben also gut 21kg für das eigentliche Rad – und das ist immer noch kein Leichtgewicht. Ein Teil dürfte der doch sehr massive Rahmen ausmachen, der Rest geht wohl auf das Konto der Komponenten: die massive Federgabel, die großen Scheibenbremsen, Felgen, die auch bei 45 km/h nicht am nächstbesten Gullideckel scheitern. Für die solide Stabilität dieser Komponenten bin ich bei Geschwindigkeiten von meist über 35 km/h echt dankbar. Ob Hercules noch irgendwo Gewicht hätte sparen können – ich weiß es nicht. An den Komponenten vielleicht 1kg, und zukünftige Motoren sind vielleicht noch 1kg leichter, aber drunter wird es kaum gehen.

Trotz des Gewichts ist das Handling überraschend agil und einfach. Lediglich in flott gefahrenen Kurven merkt man die Kilos, wenn die Schwungmasse anfängt nach außen zu ziehen. Wie bei einem normalen Motorrad bekommt man nach ein paar Tagen ein Gefühl dafür, was noch geht und was man besser lässt.

Als ausgezeichnet empfinde ich den Komfort: die Federgabel ist nicht zu weich, schluckt aber grade bei höheren Geschwindigkeiten Stöße gut weg und schont meine betagten Tennis-Ellebogen und Schultern. Die fehlende Dämpfung am Hinterrad wird durch eine Federung des Sattel-Schlittens effektiv ausgeglichen, so dass das Rückrat auch bei hohen Geschwindigkeiten nicht durchgerüttelt wird.

Sitz- und Griffposition sind vielfach verstellbar und erlauben eine über Stunden ermüdungsfreie Position. Die gesamte Geometrie ist Hercules m.E. gut gelungen (hängt aber wohl auch vom eigenen Knochenbau ab).

Die Bedienung auch der Steuerung ist simpel, das Display hervorragend ablesbar (auch für Brillenbären wie mich), die Schaltung arbeitet recht laut, aber präzise. Hoffentlich bleibt das so!

Kleine Schönheitsfehler gibt es auch: die Kette schlägt auf unebenen Strecken manchmal von innen gegen den Kettenschutz (klack – klack – klack …), und die großen Scheibenbremsen neigen in schnelleren Kurven dazu, ein wenig zu klingeln. Nicht wirklich bedenklich, aber eigentlich will ich von einem Fahrrad außer dem Rollen der Reifen am liebsten gar keine Geräusche hören.

Ach ja, und der Bosch-Mittelmotor heult leise vor sich hin – so wie eben alle Getriebemotoren. So leise wie ein getriebeloser Hinterrad-Motor ist der Bosch Performance leider noch nicht.

Ein Punkt, über den man sich auch Gedanken machen sollte: so ein 28 kg Dingens ist nicht ganz leicht zu transportieren: in den Kofferraum (wie unsere normalen Räder) passt es nicht, ohne auf die Schaltung zu drücken, und der normale Dach-Gepäckträger schien uns zu windig für das Gewicht. Zum Glück haben wir einen sehr soliden Tandem-Träger, der das Gewicht des Futura nicht nur sicher hält, sondern mittels Gasdruckfeder auch mühelos aufs Dach befördert. Hat aber nicht jeder. Ein solider Heckträger auf einer Anhänger-Kupplung sollte aber auch funktionieren.

Antrieb
Der Antrieb selbst zaubert auch nach tausend Kilometern immer wieder ein Grinsen auf mein Gesicht. Das fängt damit an, dass die Unterstützung eben nicht bei 25 km/h aufhört – genau dafür kauft man sich ja ein S-Pedelec. Die normalen Reisegeschwindigkeiten liegen bei mir – in der Ebene – zwischen 33 km/h und 40 km/h. Und dieses Tempo hält man mühelos auch auf mittlerer Fahrstufe über längere Strecken durch. Fein ist das! So komme ich morgens in 20 min. zum Büro, nicht völlig unbewegt wie mit dem Auto, schon etwas „durchgelüftet“ und mit einem Puls von knapp über 100, aber eben auch nicht komplett durchgeschwitzt. Und 20 min. sind mit dem Auto im morgendlichen Berufsverkehr und anschließender „Reise nach Jerusalem“ um die letzten Parkhaus-Plätze nicht zu toppen.

Die Steuerung des Bosch-Systems wirkt ausgereift: die Kraft setzt sanft ein und passt sich sehr harmonisch an Trittfrequenz, die eigene Kraft und Geschwindigkeit an. Da ruckelt nichts, da gibt es auch kein „Turboloch“. Passend dazu und sehr gut ausgelegt finde ich die 10-Gang-Kettenschaltung, die es auch bei hohen Geschwindigkeiten erlaubt, vernünftige Trittfrequenzen fahren, ohne dabei wie ein Wilder auf seinem Sattel herumzuhüpfen. Mit den üblichen Nabenschaltungen eines 25-er Pedis hat dieser Antriebsstrang praktisch nichts mehr gemein.

Die einzige „Berg-Erfahrung“ während der letzten Monate war ein ca. 11 km langer, mäßig steiler Anstieg im Allgäu. Um es kurz zu machen: problemlos. Kein Heißlaufen, keine Aussetzer, kein unharmonisches Stuckern, wenn man mal so richtig in jedes Pedal reintreten muss. Einfach so, als würde jemand von vorn an einem Seil sanft mit ziehen. Und natürlich zieht der Akku bei dieser Aktion mehr Saft – interessanterweise beruhigt sich die Reichweiten-Anzeige aber wieder, wenn man erstmal wieder 2-3 km bergab gerollt ist. In Summe war die Reichweitenverkürzung weniger dramatisch als gedacht.

Reichweiten
Überhaupt das Thema Reichweite: es ist schwer, dazu etwas Brauchbares zu schreiben. Bei mir hängt die Reichweite ab von a) meiner Bequemlichkeit und der gewählten Fahrstufe, b) vom Gelände und vom Gegenwind, c) von meinen Ansprüchen an die Reisegeschwindigkeit, d) von meiner eigenen körperlichen Verfassung, e) natürlich auch von meinem Gewicht (auch wenn es sich nicht laufend verändert), f) von der Außentemperatur, g) vom Untergrund (Asphalt, Waldweg oder z.B. Kies?) und vermutlich noch ein paar weiteren Faktoren. Außerdem fahre ich nicht konstant auf einer Fahrstufe, sondern schalte munter hin und her, zwischendurch sogar mal völlig ab. Wie soll man so etwas also seriös vergleichen?

Das System bietet mir 4 Fahrstufen an (Eco, Tour, Sport, Turbo). Zum Büro fahre ich dabei ca. ¾ Tour und ¼ Eco. Damit komme ich – je nach Verhältnissen – so drei bis viermal hin und zurück. Also zwischen 60 und 80 km, bei durchaus zügiger Fahrt. Ich denke, auf eine Reichweite von gut 60+x km kann ich mich inzwischen verlassen. Mit Sport und Turbo wohl eher knapp über 40 km, mit Eco hatte ich nach 60 km noch drei von fünf Punkten auf der Restladungsanzeige – dich denke, 100-120 km sollten damit gut machbar sein. Vielleicht mehr, ich weiß es nicht. Einen Punkt Restkapazität hatte ich auch nach einer 55 km langen Tour durch die Fränkische noch auf dem Display, mit einigem Auf und Ab, und vielen Wechseln der Fahrstufe. 60 km scheinen auch in solchem Gelände eine realistische Reichweite.

Die Anzeige passt sich übrigens nicht – wie gelegentlich auf Foren behauptet – an den Fahrstil des Fahrers an, und sie „lernt“ auch nichts. Vielmehr arbeitet sie wie jede Tankanzeige in einem modernen Auto: sie misst den Verbrauch auf die letzten 2-3 Km (Genaueres weiß dazu sicher Bosch) und rechnet auf dieser Basis hoch. Fährt man 2-3 km bergan, geht die Reichweite dramatisch zurück. Fährt man den gleichen Berg wieder runter, steigt die Reichweite entsprechend wieder an. Und was anderes kann man von so einer Funktion erwarten? Die kennt weder das Gelände, das vor ihr liegt, noch die Kondition des Fahrers, sie weiß weder etwas über den Straßenbelag noch über den Wind. Man muss wohl lernen, die Angaben der Reichweitenanzeige mit dem eigenen Wissen über den Rest der Tour zu extrapolieren, dann bekommt man ein recht gutes Gefühl dafür, wann die nächste Steckdose fällig ist. Wenn’s doch mal eng wird: runterschalten auf Eco und Schleichfahrt bis zur nächsten Steckdose.

Verkehrssituation
Ein paar Erfahrungen noch als S-Pedelec Fahrer im Straßenverkehr. Zunächst einmal: ich habe mein Kennzeichen tatsächlich auch dran montiert. Gelegentlich sehe ich Erlangen andere S-Pedelecs (so viele gibt es ja nicht, und die wenigen kennt man nach einer Weile), die das Kennzeichen nicht führen. Dafür gibt es vermutlich zwei Gründe. Grund eins: man will von anderen Radfahrern nicht als S-Pedelec erkannt werden. Es kommt immer wieder vor, dass mir jemand hinterhermault, mit so einem Ding (er sieht ja mein Nummernschild) könne ja jeder schnell fahren. Dazu kann ich nur sagen: ich fahre das S nicht, um damit Radrennen zu gewinnen, sondern um schnell von A nach B zu gelangen, ohne einen Verbrennungsmotor zu bemühen. Wenn sich daran jemand stört – mir egal.

Der zweite Grund könnte sein, dass es Situationen gibt, wo man gern die Privilegien eines normalen Fahrrads nutzen möchte, z.B. die Benutzung von Radwegen. Auch dazu habe ich inzwischen eine Meinung: viele Radwege in Erlangen (z.B. rüber nach Alterlangen) sind für Mofas freigegeben, mithin also auch für S-Pedelecs. Andere Radwege – besonders in der Stadt – sind nicht freigegeben, und das mit gutem Grund. Sich mit gut 35 Sachen auf einem 1,50 m breiten Radweg an anderen Radfahrern oder auch der Omi nebenan auf dem Fußweg vorbei zu drängeln, halte ich für fahrlässig und gemeingefährlich. Solche Radwege nutze ich nicht, wenn ich mit dem 45-er unterwegs bin. Dann allerdings nutze ich die Straße, und das hat seine Tücken: denn obwohl ich mit dem Kennzeichen deutlich mache, dass ich verpflichtet bin, die Straße zu benutzen, finden sich im Erlanger Bandenkrieg zwischen Rad- und Autofahrern immer wieder welche, die meinen, sie müssten mich mit lautem Hupen und extrem engen Überholmanövern gewaltsam von der Straße drängen. Auch ein oder zwei Bus- und einige Taxifahrer zählen leider zu dieser Kategorie von Straßen-Cowboys.

Die meisten kann man an der nächsten Ampel oder Haltestelle kurz ansprechen, und viele kennen die Lage schlicht noch gar nicht, wissen auch nicht, dass es Räder gibt, die über 40 km/h fahren. Die meisten zeigen ein Minimum an Einsicht – und sei es ein fränkisches „Ja, abber drotzdemm, un was iss na des verran Quatsch …“. Zwei Fahrer hingegen meinten mich unflätig beschimpfen zu müssen, und es sei ihnen egal, was für ein Sch…-Fahrrad ich fahre, das gehöre nicht auf die Straße. Beide habe ich angezeigt, und ich werde es auch weiterhin tun, solange ich vermuten muss, dass sie mich und andere an Leib und Leben gefährden. Leute, gewöhnt Euch dran – ein Teil der viel beschworenen Elektro-Mobilität wird auf zwei Rädern daher kommen, und sie platt zu fahren, ist auf Dauer keine Lösung!

Und dann gibt es noch die paar Radwege, wo ich gelegentlich ein Bußgeld riskiere (bislang aber noch nicht passiert): z.B. der Radweg vom langen Johann nach Möhrendorf. Gesperrt für Kraftfahrzeuge, vermutlich weil man im Wasserschutzgebiet keine Öl-Tropfmotoren haben möchte. Aber warum auf diesem Weg kein S-Pedelec fahren darf, bleibt das mystische Geheimnis des Ordnungsamtes. Zumal es keine Alternative gibt, denn die Baiersdorfer ist mangels Radweg schlicht lebensgefährlich. Es gibt aber auch Radwege, die so breit und sicher sind, dass ich sie der mehrspurigen Straße vorziehe, und mich – dann aber in angepasster Geschwindigkeit – in den Radverkehr einordne. Mal sehen, wann es mich das erste Mal „erwischt“.

Doch in Summe funktioniert es, die Erwartung, ein komfortables und schnelles Verkehrsmittel für bis zu 30 km Distanz haben, hat sich voll erfüllt. Und der Fahrspaß ist – allen besser wissenden Rad-Puristen zum Trotz – ganz enorm! Das Hercules ist optisch gelungen, lässt sich sehr komfortabel fahren, der Antrieb ist klasse. Ohne es mit anderen Produkten vergleichen zu können – ich würde es einem Freund guten Gewissens empfehlen.

(Vielen Dank an Herrn W. für diesen Fahrbericht)

Radgröße 28 Zoll
Rahmenmaterial                        Aluminium 7005 Rahmen
Gabel Suntour MT-E45 Federgabel mit Lockout
Federweg 63 mm
Steuersatz FSA Orbit
Lenker Humpert Ergo Plus
Vorbau Humpert Ergotec Swell
Sattelstütze Suntour NCX Federsattelstütze
Sattel Selle Royal
Bremshebel Tektro Dorado HD-E715
Bremsen Tektro Dorado HD-E715 hydraulische Scheibenbremsen
Schalthebel Shimano Deore XT SL-T780
Schaltwerk Shimano Deore XT RD-T780 10-Fach
Gänge 10 Gang-Kettenschaltung
Kurbelgarnitur SR Suntour CW17-
Cassette Shimano CS-HG81-10 11-34T
Kette KMC
Naben Shimano Deore XT
Felgen Ryde HC-26S
Bereifung Schwalbe Energizer Plus Tour
Scheinwerfer Supernova E3 LED
Rücklicht B&M Toplight
Pedale Wellgo Comfort-Pedale
Kettenschutz Hesling Cortez Kettenkasten
Motor-Typ Mittel.-Tretlagermotor
Schutzbleche SKS Kunststoff
Gepäckträger Aluminium i-Rack Systemgepäckträger
Motor-Hersteller Bosch
Sonstiges Hebie Hinterbauständer
Motor-Modell

 
Bosch Performance Line
Motor-Leistung 400 Watt
Motor-Unterstützung bis 45 km/h
Akku-Spannung (Volt)    36 V
Akku-Kapazität (Wh) 500 Wh
Akku-Typ Lithium Ionen
Display Bosch Intuvia

Irrtümer vorbehalten. Keine Haftung für fehlerhafte Beschreibung

Besonderheiten

Merkmale des E Bikes

Bosch Performance Line Speed Antriebssystem:

Leistung nominell: 350 Watt
Leistung max.: 500 Watt
Reichweite: bis 170 Km

>>mehr Infos: siehe Motoren-Info

Graue Federgabel von Suntour

Luft Federgabel:

Unserer Meinung nach nicht mehr weg zu denken. Sie federt bei schlechtem Straßenzustand oder auf Schotterpisten und Trampelpfaden die Fahrbahnstöße ab, die sonst über den Lenker auf Arme und Schultern übertragen werden. Das Radfahren wird auf unebenem Untergrund komfortabler, noch dazu haben sie höhere Sicherheit durch besseren Bodenkontakt des Reifens. Dazu haben Sie bei längeren Strecken nicht mehr so schnell Ermüdungen und Schmerzen.

XT Schaltwerk:

Beim Shimano XT Schaltwerk steht in erster Linie das leichte Gewicht im Vordergrund.Für einen präzisen und leichten Gangwechsel und besonders gutes Schaltverhalten sorgen kürzere Schaltvorgänge. Dank hochwertiger Materialien ist es in Haltbarkeit und Verarbeitungsqualität fast nicht zu überbieten. Wer viele Kilometer im Jahr fährt, auch gerne bergige Touren, der ist mit der XT am besten unterwegs !

“Ergon” Griffe:

Haben Sie taube Finger,  schmerzende Hände und Unterarme , oder verspannte Schultern beim Fahrradfahren ? Ursachen dieser Beschwerden sind zu hoher Druck auf die empfindlichen Bereiche der Innenhand und eine Fehlstellung  der Hand . Dank anatomisch optimaler Form sorgen”Ergon” Griffe für 100% Kontaktfläche im Vergleich zu runden Griffen ! Sie sorgen für bessere Druckverteilung und entlasten Hände , Arme und Schultern !

SKID PLATE:

Wenn es im Gelände richtig zur Sache geht, sollten die wertvollen und teure Teile bestens geschützt sein. Was der Unterbodenschutz für Jeep & Co ist, ist die SKID PLATE für das Hercules. Der robuste Alu Schutz des Antriebs, sieht optisch nicht nur super aus, sondern verhindert Beschädigungen durch Steinschlag und Aufsetzer.

“i-Rack” Fahrradgepäckträger als cleveres Transportsystem:

Der “i-Rack” verbindet Körbe, Taschen und andere Behälter mit dem Gepäckträger. Einfach das Zubehör (Korb,Tasche…)  auf den Gepäckträger aufsetzen und leicht nach vorne schieben . Das Zubehör rastet mit einem “Klick” im Gepäckträger ein. Drückt man den roten Auslösehebel , kann das Zubehör (Korb, Tasche,..) mit einem Griff einfach vom Gepäckträger wieder getrennt werden. Schnell und praktisch !

Schwalbe Energizer Plus:

Kennen Sie dass Sie Ihr Fahrrad nach Hause schieben mussten – weil es einen Platten hatte!  Die Lösung ist ein Pannenschutz. Er besteht aus einer zusätzlichen Schicht/Gewebelage, die in die Lauffläche des Reifen eingearbeitet ist. Dieser verhindert das Eindringen kleinerer Fremdkörper wie z.B. Glasscherben.

Tektro hydraulische Scheibenbremsen:

Bei einem Elektrorad sind (aufgrund der höheren Durchschnittsgeschwindigkeit und des etwas höheren Gewichts) hydraulische Bremsen unserer Meinung nach Pflicht. Der Königsweg sind die hydraulischen Scheibenbremsen. Sie haben ein gleichmäßigeres und besseres Bremsverhalten (gerade bei Nässe packen sie genauso kraftvoll zu). Die Bremsbeläge sind selbstnachstellend und halten auch deutlich länger als bei konventionelle Bremsen. Die Wartung ist sehr gering, da die Bremsen mit Hydrauliköl betrieben werden und nicht über ein Stahlseil, welches oft einfriert und einrostet. Aus diesen Gründen ist die Scheibenbremse eine ganz klare Empfehlung von uns.

Extrem heller 205 Lumen LED Scheinwerfer:

Sie fahren im Dunkeln und plötzlich taucht ein Hinderniss vor Ihnen auf, das Sie nicht rechtzeitig erkennen konnten. Eine böse Überraschung ! Die Lösung: Ein 205 Lumen LED-Scheinwerfer ! Er leuchtet sehr viel heller als gesetzlich gefordert. Durch die hohe Lichtintensität können Gegen-stände und Gefahren schon früher erkannt werden, gleichzeitig wird aber auch der Fahrradfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern deutlich besser wahrgenommen. Mit der Standlichtfunktion werden Sie selbst im Stand, z.B. an einer Ampel noch von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen.

Irrtümer vorbehalten. Keine Haftung für fehlerhafte Beschreibung

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