Herrenfahrräder



Ihr Herrenfahrrad bei uns im Fahrradshop

Was unterscheidet ein Herrenrad eigentlich von einem Damenrad? Auf den ersten Blick doch nur die Mittelstange, oder? Aber wozu braucht man die eigentlich? Damenfahrräder kommen doch auch bestens ohne ein Oberrohr aus.

Auch in unser Fahrradgeschäft kommen immer wieder Kunden aus Nürnberg, Fürth oder Erlangen und fragen ausdrücklich nach einem Herrenfahrrad. Dabei kommt es heutzutage beim Fahrradkauf auf ganz andere Dinge als Ihr Geschlecht – es gibt eh fast jedes Rad-Modell in Varianten für Frauen und Männer. Woher kommt also der Begriff „Herrenfahrrad“?

Der Urvater aller Fahrräder: das Herrenrad

Als im 19. Jahrhundert Fahrräder langsam in der Bevölkerung ankamen, waren sie – wie damals leider vieles – ein reines Männerspielzeug. Sie bestanden aus zwei Rädern, die über ein Brett zum draufsetzen verbunden waren. Damit kurvte man dann durch die Stadt.

Erst als später die ersten Frauen auch ein Fahrrad wollten, entwickelte man das Damenrad: Die Mittelstange fehlte hier, weil Frauen sonst nur schwerlich rauf- und runtersteigen konnten. Schließlich trug man als Dame damals ausschließlich Rock. Von da an waren „Herrenfahrrad“ und „Damenfahrrad“ fast ein Jahrhundert lang die einzigen Kategorien, in denen Fahrradfahrer dachten.

Mountainbikes, Cityräder und E-Bikes für Herren

Heutzutage sieht die Sache freilich anders aus: Klar, noch immer haben Damenräder keine Mittelstange und Herrenräder eben schon – außerdem sind beide Varianten ganz auf die körperlichen Besonderheiten des jeweiligen Geschlechts eingestellt.

Viel wichtiger sind aber heute Fragen wie „Fahre ich mit dem Fahrrad mehr in der Stadt oder im Gelände?“ und „E-Bike oder Cityrad?“. Denn jeden Radtyp gibt es in beiden Varianten, sowohl für Damen, als auch für Herren – schließlich haben wir nicht mehr das 19. Jahrhundert.

 

 

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